Stehen wir vor einer Rezession, bekommen wir eine Deflation? Wenn man sieht, welch große Beträge zu knapp zwei Prozent in zehnjährigen Bundesanleihen angelegt werden, könnte man dies vermuten.

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Für steigenden Zins

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Es gibt zwei Varianten der Zinsverwendung:
1. Die Zinsen werden jährlich ausgezahlt (ausschüttende Anlage).
2. Die Zinsen werden dem Konto gutgeschrieben und weiter verzinst (thesaurierende Anlage).

Je häufiger die Zinsen dem Konto gutgeschrieben werden, desto besser ist dies für den Zinseszinseffekt.

Selbstverständlich wird bei allen Varianten der Zinsgutschrift jeder Tag verzinst, aber eben nicht jeden Tag dem Konto gutgeschrieben. Eine tägliche Zinsgutschrift ist extrem selten.

Ab 2009 ist eine einheitliche Abgeltungssteuer von 25 Prozent zu bezahlen zuzüglich dem Soli-Beitrag von 5,5 Prozent ergibt dies 26,375 Prozent. Dieser maximale Prozentsatz kann bei geringerem persönlichen Steuersatz nach unten angepaßt werden.

Mittelwert aller Zinssätze.

Durchschnittlicher jährlicher Zinsertrag.

Gesamterfolg des eingesetzen Kapitals.

Steigende Zinsen: Die „Schätzchen" machen's vor

Das wohl bekannteste Produkt mit einem steigenden Zinssatz sind Bundesschatzbriefe. Deren Zinssatz steigt generell für sechs Jahre (Typ A) beziehungsweise sieben Jahre (Typ B). Inzwischen bieten auch immer mehr Banken Anlagemöglichkeiten mit jährlich steigenden Zinsen. Wichtig für die Renditeberechnung ist es zu wissen, ob die Zinsen jährlich ausgezahlt werden (Ausschüttung) oder regelmäßig dem Konto gutgeschrieben werden (Thesaurierung). Im letzteren Fall  beeinflusst die Häufigkeit der Zinsgutschriften die Höhe der Rendite.